ÜBERLEBENSANZUG BERATER

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Überlebensanzug zu finden:

Hilfe beim Überlebensanzug kaufen

Beim Stichwort Überlebensanzug kursieren unterschiedliche Begriffe unter Anglern: Thermo-, Flotation- oder eben Überlebensanzug? Was sind eigentlich die Unterschiede? Darauf sollten Sie achten, wenn Sie einen Überlebensanzug kaufen

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Grundsätzliches zum Überlebensanzug

"Überlebensanzüge" werden auf grossen Schiffen, Bohrinseln oder in der Rettungstechnik verwendet. An solche Anzüge werden deutlich höhere Anforderungen bezüglich des Auftriebs gestellt und sie mit einem speziellen Kälteschutz ausgestattet sein. Sie sind an Hand- und Fusspartien komplett geschlossen und kommen normalerweise beim Angeln nicht zum Einsatz, weil sie zum Fischen einfach nicht praktikabel und zudem sehr teuer sind.

Ein "Thermoanzug" ist ganz einfach ein ein- oder zweiteiliges Bekleidungsstück, das in erster Linie warm halten soll. Er ist zum Bootsangeln nicht wirklich geeignet, weil er den über Bord gefallenen Angler in seiner Bewegungsfreiheit einschränkt und eher hinderlich als hilfreich ist.

Ein "Flotation Anzug" hingegen ist ein Anzug mit Schwimmhilfe und ISO-Zertifikat, der dem Angler im Wasser Auftrieb verschafft UND ihn vor Kälte schützt. Sie bekommen einen Überlebensanzug sowohl als Overall als auch als Zweiteiler aus Jacke und Hose.

Zertifikate für einen Überlebensanzug bzw. Flotation-Anzug

Das Europäische Komitee für Normung (CEN) in Brüssel hat Richtlinien für Flotation Anzüge herausgegeben. Jahrelang galt diesbezüglich die Norm EN 393. Diese wurde schliesslich Anfang 2007 durch die so genannte ISO 12402-5 mit verschärften Qualitätsansprüchen, die solch ein Anzug bewältigen muss. Sie sollten beim Kauf darauf achten, dass ihr Flotationanzug die neue Norm erfüllt, denn Anzüge nach der alten Norm EN 393 dürfen weiterhin verkauft werden.

Der Auftrieb eines Flotation-Anzugs wird Newton (physikalische Krafteinheit) gemessen. Die 50-N-Leistungsstufe beispielsweise bietet einen Auftrieb von 50 Newton und ist nur zu verwenden für Schwimmer sowie für geschützte Gewässer. Solche Floating Anzüge bieten nur einen eingeschränkten Schutz gegen Ertrinken und sind somit auch keinesfalls mit einer Schwimmweste vergleichbar oder ersetzen diese.

Flotation-Anzüge der neuen ISO-Norm müssen neben dem Mindestauftrieb von 50 N noch weitere Anforderungen erfüllen. So darf der Floatinganzug auch nach 24 Stunden maximal 5% seines Auftriebs verlieren. Die Schwimmhilfen müssen weiterhin mit Reflektoren mit einer Mindestfläche von 100 Quadratzentimeter ausgestattet sein.

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